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Meilenstein am Lappan: Die Ziegelfassade des Neubaus Stadtmuseum Oldenburg ist enthüllt – Vision, Präzision und Lichtkunst.

  • jes
  • 12. Nov. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Nach dem Abrüsten präsentiert sich das neue Gesicht zur Stadt. Planerische Komplexität, die Nutzung von virtuellen 1:1 Mock-ups und das Narrativ des Sedimentgesteins prägen das Gebäude.


Blick vom Lappan
Blick auf das Museumsforum

Am historischen Lappan in Oldenburg hat der Neubau des Stadtmuseums Oldenburg einen sichtbaren Höhepunkt erreicht: Nicht nur die Blätter sind gefallen – auch das letzte Gerüst! Die Ziegelfassade ist nun vollständig freigelegt und präsentiert sich selbstbewusst zur Stadt.


Planerische Komplexität trifft gebautes Narrativ

Das Gebäude vereint planerische Präzision mit einer tiefen konzeptionellen Verankerung. Die helle Ziegelfassade erzeugt durch ihre unterschiedlichen Steinschichten den optischen Eindruck von Sedimentgestein – von gewachsenen Schichten, die den historischen Ort und die Stadtgeschichte würdigen.


Akribische Detailarbeit als Erfolgsfaktor

Die Umsetzung unserer Vision erforderte von uns bei Entwurf und Ausführung der Gebäudehülle akribische Detailarbeit. Nur so konnten die komplexen Abhängigkeiten zwischen den Gewerken optimal gesteuert werden. Die Erkenntnisse aus virtuellen 1:1 Mock-ups in den frühen Planungsphasen waren hierbei essenziell, um die gebaute Realität in dieser Präzision zu erreichen.


Besondere Merkmale des Gebäudeabschlusses:

  • Relief als Höhepunkt: Ein markantes Reliefmauerwerk hebt das oberste Geschoss hervor und bildet den eindrucksvollen Gebäudeabschluss.

  • Blickbeziehungen: Gezielte, wenige Fensteröffnungen, akzentuiert mit Betonfertigteilelementen, ermöglichen präzise Blicke aus dem Inneren in die Stadt hinein.

  • Lichtkunst im öffentlichen Raum: Als besonderes Highlight beherbergt ein eigens entwickeltes Filtermauerwerk eine integrierte Lichtinstallation, die zukünftig aktiv in Kommunikation mit der Stadt tritt und das Gebäude in den Abendstunden in Szene setzt.


Die gewählte Materialität und die bis ins Detail umgesetzte Präzision machen die Komplexität unserer Architektur unmittelbar erlebbar und zukunftsfähig. Wir danken allen Beteiligten für die meisterhafte Ausführung.


Seitenansicht Am Stadtmuseum
Blick auf den Neubau
Museumsgarten mit Stadtvillen
Ziegelfassade
Fassade im Erdgeschoss mit Auskragung Neubau
Prozess

Architektur: Gruppe GME und jes architekten

Fotos: jes architekten




















 
 

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