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Meilenstein am Lappan: Die Ziegelfassade des Neubaus Stadtmuseum Oldenburg ist enthüllt – Vision, Präzision und Lichtkunst.

  • 4. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Nach der erfolgreichen Enthüllung der Ziegelfassade freuen wir uns sehr, die Fertigstellung des Neubaus des Stadtmuseums Oldenburg zu verkünden. Pünktlich zur Eröffnung laden wir Sie herzlich ein, das Gebäude und seine neuen Räumlichkeiten selbst zu entdecken.


Die Fassade ist mehr als eine Hülle – sie ist das Gesicht des Museums zum öffentlichen Raum. Durch gezielte Öffnungen und das Filtermauerwerk entsteht ein transparenter Übergang zwischen Innen und Außen.“ — Dennes Janßen, jes architekten

Das großzügige Foyer – als zentraler Treffpunkt – geht fließend in das Café und den Museumsshop über, um so Orte der Begegnung und Teilhabe zu schaffen. Die drei Obergeschosse bieten flexible Raumstrukturen für wechselnde Ausstellungen. Gleichzeitig machen gezielte Sichtachsen in den Museumsgarten und das „Oldenburg-Fenster“ das Raum- und Lichterlebnis für Besucherinnen und Besucher unmittelbar spürbar.


Wir laden Sie herzlich dazu ein, das Gebäude an folgenden Terminen zu erleben und mit uns vor Ort ins Gespräch zu kommen:


  • Eröffnungswochenende: 06. – 07.06.2026

  • Tag der Architektur in Niedersachsen: 28.06.2026

    • Führungen: 11:00 Uhr | 13:00 Uhr | 15:00 Uhr (Treffpunkt jeweils: am Objekt)


Blick vom Lappan
Blick auf das Museumsforum

Am historischen Lappan in Oldenburg hat der Neubau des Stadtmuseums Oldenburg einen sichtbaren Höhepunkt erreicht: Nicht nur die Blätter sind gefallen – auch das letzte Gerüst! Die Ziegelfassade ist nun vollständig freigelegt und präsentiert sich selbstbewusst zur Stadt.


Planerische Komplexität trifft gebautes Narrativ

Das Gebäude vereint planerische Präzision mit einer tiefen konzeptionellen Verankerung. Die helle Ziegelfassade erzeugt durch ihre unterschiedlichen Steinschichten den optischen Eindruck von Sedimentgestein – von gewachsenen Schichten, die den historischen Ort und die Stadtgeschichte würdigen.


Akribische Detailarbeit als Erfolgsfaktor

Die Umsetzung unserer Vision erforderte von uns bei Entwurf und Ausführung der Gebäudehülle akribische Detailarbeit. Nur so konnten die komplexen Abhängigkeiten zwischen den Gewerken optimal gesteuert werden. Die Erkenntnisse aus virtuellen 1:1 Mock-ups in den frühen Planungsphasen waren hierbei essenziell, um die gebaute Realität in dieser Präzision zu erreichen.


Besondere Merkmale des Gebäudeabschlusses:

  • Relief als Höhepunkt: Ein markantes Reliefmauerwerk hebt das oberste Geschoss hervor und bildet den eindrucksvollen Gebäudeabschluss.

  • Blickbeziehungen: Gezielte, wenige Fensteröffnungen, akzentuiert mit Betonfertigteilelementen, ermöglichen präzise Blicke aus dem Inneren in die Stadt hinein.

  • Lichtkunst im öffentlichen Raum: Als besonderes Highlight beherbergt ein eigens entwickeltes Filtermauerwerk eine integrierte Lichtinstallation, die zukünftig aktiv in Kommunikation mit der Stadt tritt und das Gebäude in den Abendstunden in Szene setzt.


Die gewählte Materialität und die bis ins Detail umgesetzte Präzision machen die Komplexität unserer Architektur unmittelbar erlebbar und zukunftsfähig. Wir danken allen Beteiligten für die meisterhafte Ausführung.


Seitenansicht Am Stadtmuseum
Blick auf den Neubau
Museumsgarten mit Stadtvillen
Ziegelfassade
Fassade im Erdgeschoss mit Auskragung Neubau
jes Labor: vom Wettbewerb zur Baustelle

Planung und Realisierung: Gruppe GME Architekten BDA und jes architekten

Ausschreibung und Bauleitung: Campe Janda Architekten BDA

Fotos und Grafiken: jes architekten




















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