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1. Preis: Ein neuer skulpturaler Anker für die Museumsinsel Oldenburg Neubau Stadtmuseum

  • 4. Jan. 2019
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 3 Tagen

Der Entwurf von Dennes Janßen jes architekten wurde im internationalen Realisierungswettbewerb für den Neubau Stadtmuseum Oldenburg mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Gegen 15 namenhafte Architekturbüros konnte sich unser Konzept durchsetzen, das weit mehr als nur eine bauliche Erweiterung darstellt: Es ist der finale Baustein für den Ringschluss der Museumsinsel am Staugraben.


Städtebauliches Architekturmodell eines Museumsentwurfs in Gips-Optik, jes architekten Bremen, Fokus auf Baukörperkomposition und urbane Integration.
Die Modellstudie verdeutlicht die präzise Setzung des Baukörpers im urbanen Kontext und das Zusammenspiel der Volumina. Visualisierung: Dennes Janßen, jes architekten
Grafische Darstellung der Entwicklungsphasen des Museumsforums Oldenburg: Verzahnung, Bestand, Neubau Museum, öffentliche Neubauten und Zielplanung – jes architekten.
Vom Bestand zur Zielplanung: Die diagrammatische Herleitung zeigt die schrittweise Transformation und Verzahnung der neuen Baukörper mit dem städtischen Gefüge. Grafik: Dennes Janßen, jes architekten

Städtebauliches Konzept für das Stadtmuseum Oldenburg

Unser prämiertes Konzept sieht einen viergeschossigen Baukörper vor, der durch ein prägnantes Staffelgeschoss und ein funktionales Untergeschoss ergänzt wird. Auf rund 2.000 m² Neubaufläche schaffen wir an der Ecke Raiffeisenstraße eine neue, starke Adresse für die Stadtgeschichte.

„Der Entwurf wirkt sehr elegant, aber nicht elitär“, so Jürgen Krogmann, Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg. Besonders die Verbindung aus hoher Funktionalität und dem einladenden Charakter wurde durch die Jury hervorgehoben.

Schwarzplan der Stadt Oldenburg mit Hervorhebung des Museumsforums, städtebauliche Analyse der Gebäudekörnung und Freiraumstrukturen, jes architekten.
Der Schwarzplan verdeutlicht die städtebauliche Einbindung: Unser Entwurf reagiert auf die vorhandene Körnung und vervollständigt das urbane Gefüge des Museumsareals. Grafik: Dennes Janßen, jes architekten

Architektur als Dialog: Das Ergebnis der Bürgerbeteiligung


Dem Wettbewerb ging ein intensives „Stadtlabor“ voraus. Die Oldenburger Bürger wünschten sich ein Museum, das sichtbarer und nahbarer ist. Unser Entwurf antwortet darauf mit einem offenen Foyer, das die Barriere zwischen Stadtraum und Institution auflöst.


  • Transparenz: Große Glasflächen im Erdgeschoss holen die Passanten ins Haus.

  • Identität: Die skulpturale Form korrespondiert mit den historischen Francksen-Villen, ohne diese zu dominieren.

  • Lebendigkeit: Das Museum wird zum Forum für zeitgeschichtliche und politische Fragen


Architektur-Rendering des Museumsforums Oldenburg bei Tageslicht, jes architekten. Skulpturale Fassadengestaltung mit strukturiertem Mauerwerk, großzügiger Verglasung im Erdgeschoss und urbaner Platzgestaltung.
Transparenz und Präsenz: Das gläserne Erdgeschoss öffnet das Museum zum Stadtraum, während die tektonische Fassade darüber dem Baukörper eine ruhige, museale Gravitas verleiht. Visualisierung: Grafik: Dennes Janßen, jes architekten

Projektdaten & Ausblick


Mit einem kalkulierten Budgetrahmen von ca. 17 Millionen Euro und einer Bundesförderung von 8,5 Millionen Euro markiert dieser Neubau einen Wendepunkt für die Oldenburger Kulturlandschaft. Der Entwurf entstand in Zusammenarbeit mit Gruppe GME. Die detaillierte Beurteilung des Preisgerichts unter dem Vorsitz von Prof. Rolf Schuster sowie alle Wettbewerbsteilnehmer finden Sie in der offiziellen Dokumentation auf competitionline. Erfahren Sie mehr Details zum Projekt Neubau Stadtmuseum Oldenburg. in unserem Portfolio.



Wettbewerb: Dennes Janßen, jes architekten

Team: Gruppe GME Architekten BDA, Frenz Landschaftsarchitekten, OC Lichtplanung





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